Pioniere der Geistheilung

 

Harry Edwards

 

Harry Edwards (1893 - 1976) war ursprünglich von Beruf Drucker. In einer spiritualistischen Veranstaltung teilte ihm ein Medium mit, er habe ausgezeichnete heilerische Fähigkeiten. Seine ersten Heilversuche waren derart erfolgreich, dass sich ein grosser Besucherandrang einstellte. Bekannt wurde er auch durch öffentliche Heilungsdemonstrationen, denen tausende Menschen beiwohnten. Es gibt in der Geschichte kaum einen Geistheiler, der mehr Menschen behandelt hat. In über 40 Jahren seines Wirkens suchten ihn monatlich bis zu zweitausend Hilfesuchende auf. Eine Unmenge an Briefen mit der Bitte um Hilfe und Heilung erreichte ihn aus der ganzen Welt. Er setzte sich intensiv für die Zusammenarbeit zwischen Schulmedizin und Geistheilung ein, was dazu führte, dass in England beide Disziplinen erfolgreich zusammenarbeiten. Er legte seine Erkenntnisse in verschiedenen Werken dar. Die deutsche Übersetzung seines Hauptwerks "Spirit Healing" prägte den Begriff Geistheilung im deutschsprachigen Raum.

 

Billy Parish

 

Billy Parish war zunächst ein Gegner des Geistigen Heilens. Er bezweifelte, dass eine Heilung auf solchem Weg möglich sei. Auch er wurde durch ein Medium auf seine heilerischen Fähigkeiten aufmerksam gemacht. Als er seine an Krebs erkrankte Frau erfolgreich heilen konnte, und dies ihm ärztlich bestätigt wurde, widmete er sich ausschliesslich dem Geistigen Heilen. Im Laufe seines Wirkens behandelte er über eine halbe Million Menschen.

 

Frederik Jones

 

Frederik Jones (1885 - 1933) vernahm beim Besuch einer spirituellen Gruppe hellhörend eine Stimme, die ihn um Zustimmung bat, als Heilmedium tätig zu werden. Seine ersten Heilungsversuche begann er in einer kleinen Gruppe Hilfesuchender. Der Erfolg blieb nicht aus und so widmete er sich ganz dem Geistigen Heilen. Frederik Jones war ein Volltrancemedium und arbeitete täglich mehrere Stunden in Trance beim Heilen. Er war in der Lage, hellsehend korrekte medizinische Diagnosen zu stellen. Jones starb im Alter von nur 48 Jahren nach 11 Jahren erfolgreichen Heilens. Zeitzeugen berichten, er sei so früh gestorben, weil er in Hingabe an seine heilerische Tätigkeit keine Rücksicht auf seine eigene Kondition genommen habe.

 

Francois Schlatter

 

Francois Schlatter (1856 - 1896) wurde im Elsaß geboren und emigrierte 1884 in die USA . Er arbeitete in verschiedenen Städten in seinem Beruf als Schuhmacher und erreichte 1892 Denver, Colorado. Schlatter vernahm in einer Vision die Stimme des Vaters, die ihm auftrug, sein Geschäft zu verkaufen, den Erlös den Armen zu geben und sich zukünftig der Heilung kranker Menschen zu widmen. Er pilgerte zwei Jahre durch den Westen der USA. Im Süden Kaliforniens begann er seine ersten Heilungsversuche. Seine Erfolge sprachen sich schnell herum und bald fanden täglich grosse Menschenmengen zu ihm, in der Hoffnung, geheilt zu werden. Sein Weg führte ihn wieder zurück nach Denver, wo er mehrere zehntausend Menschen behandelte. In der Nacht des 13. Novembers 1896 verschwand er spurlos und hinterließ nur eine handschriftliche Notiz: "Meine Mission ist beendet und der Vater nimmt mich weg."

 

Bruno Gröning

 

Bruno Gröning (1906 - 1959) wurde in Oliva bei Danzig in Westpreußen geboren. Nach Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft lebte er in Westdeutschland. In den Jahren nach dem Krieg gaben mehrere Menschen an, durch Gröning geheilt worden zu sein. Nach einem Pressebericht im März 1949 strömten tausende Hilfesuchende zu ihm. Gröning berief sich bei seinen Heilungen auf eine göttliche Kraft, die er "Heilstrom" nannte. Seine Wunderheilungen wurden in allen Bevölkerungsschichten kontrovers diskutiert. Mehrmals wurden ihm gerichtliche Heilungsverbote auferlegt, da er gegen das Heilpraktikergesetz verstossen habe. Bruno Gröning starb im Januar 1959 in Paris und wurde auf dem Friedhof in Dillenburg (Hessen) beigesetzt. Nach seinem Tod formierten sich etliche Anhängerschaften um Gröning, die auch heute noch tätig sind und seine Lehre verkünden.

Quelle: Stephan Klaus - spiritheal.com

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